#15 Lerne deine Energieräuber kennen und zeige ihnen den Weg nach draußen

Lerne deine Energieräuber kennen
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Sowohl im privaten als auch im beruflichen Leben gibt es Personen, Gewohnheiten, Zustände oder Orte, die uns sehr viel Energie kosten.

 

Um zu erkennen, was uns Energie zieht und welche Tätigkeiten, Menschen oder Gegebenheiten uns Energie geben, ist Ehrlichkeit mit uns selbst, ein wichtiger Schritt in Richtung Veränderung.

Denn:
Wir können Energieräuber nur dann identifizieren und „ihnen den Weg nach draußen zeigen“, wenn wir einen ehrlichen Blick in unser Innerstes zulassen.

Diese Innenschau ist manchmal nicht ganz einfach und erfordert etwas Übung. Es lohnt sich aber sehr, wie ich dir aus eigener Erfahrung sagen kann.
Vor allen Dingen trägt sie dazu bei, dass wir uns mehr mit uns, unseren Wünschen und Bedürfnissen befassen, was ebenfalls positive Effekte hat.

Wie du vorgehen kannst, um deine Energieräuber kennenzulernen und eliminieren zu können, kannst du in diesem Blogartikel nachlesen.

Meine Impulse sind Anregungen.
Du entwickelst im Anschluss am besten deine ganz eigene Strategie, damit du dich nicht weiterhin so erschöpft und energielos fühlst – das ist das Ziel. (-:

 

Was sind Energieräuber eigentlich?

 

Energieräuber sind Einflüsse, Situationen oder Menschen, die uns unglaublich viel Energie rauben und uns somit müde und energielos machen.
Sie können in verschiedenen Formen auftreten, sei es in beruflichen Herausforderungen, zwischenmenschlichen Beziehungen oder auch in persönlichen Gewohnheiten, die sich mit der Zeit eingeschlichen haben.

Hier habe ich ein paar Beispiele für dich:

Du kennst bestimmt Meetings, die sich ewig hinziehen, ohne dass es wirklich wertvolle Erkenntnisse oder Neuigkeiten gibt.
Das Reden um den heißen Brei und ständiges „Ball-hin-und-her-werfen“ in Besprechungen, kann z.B. furchtbar kräftezehrend sein und einiges an Energie kosten.

Oder Diskussionen zu Hause, um immer dasselbe Thema.
Sie sind oft zermürbend und – wenn wir ganz ehrlich sind – würden wir am liebsten einfach kopfschüttelnd und genervt den Raum verlassen.

Auch ein Gespräch mit der besten Freundin kann energetisch alles von dir abverlangen, wenn du aktiv zuhörst und dein Interesse zeigst, es aber seit 3 Stunden nur um ihre Probleme und Sorgen geht.

Es gibt allerdings auch Orte, die wahre Energiekiller sein können und daher nach Möglichkeit gemieden werden sollten.
Das zeigt sich entweder durch eine gewisse Anspannung im Körper, durch nervöses Verhalten oder durch eine gewisse Unruhe, die sich leicht auf andere überträgt, wenn wir uns an bestimmten Orten aufhalten.
Der Grund hierfür kann ganz unterschiedlicher Natur sein.
Elektromagnetische Strahlung, schlechte Erfahrungen, ungünstige Lichtverhältnisse oder Ähnliches können hier ausschlaggebend sein.

 

Wie du siehst:

Energieräuber sind individuell ganz verschieden und manchmal ziemlich versteckt, daher ist es umso wichtiger, sich einmal zu überlegen:

 

  • Was macht mir im Alltag überhaupt keine Freude?
  • Nach welcher Tätigkeit bin ich furchtbar erschöpft?
  • Warum werde ich in bestimmten Situationen extrem unkonzentriert?
  • Welche Gespräche rauben mir den letzten Nerv?
  • Nach welcher Mahlzeit fühle ich mich sehr müde?
  • Worauf habe ich gar keine Lust?
  • Was demotiviert mich?
  • Welchen Ort mag ich gar nicht und wo halte ich mich nicht gerne auf?
  • Mit wem habe ich mich eigentlich gar keine Lust zu treffen oder auszutauschen?
  • Wie viele Pausen nehme ich mir zwischendurch?
  • Fühle ich mich so gestresst, dass ich kaum Lust habe, mich zu bewegen?

 

Kenne deine Energieräuber

 

Durch diese Fragen hast du schon einen großen Teil zur Selbstreflexion beigetragen.

Ich kann dir empfehlen, dir ein wenig Zeit zu nehmen und sie im Idealfall auch schriftlich in einem Journal zu beantworten.
Beim Schreiben kommen oft ganz neue Erkenntnisse ans Tageslicht.

Über allen Teilfragen steht die grundsätzliche Frage:

Welche Aktivitäten, Situationen oder Menschen lassen dich häufig gestresst oder erschöpft zurück?

Identifiziere also bestimmte Muster, Verhaltensweisen, Orte oder Personen und dann hast du einen guten Startpunkt für deinen ersten Schritt in Richtung Veränderung.
Denn nur wenn du weißt, was dich Energie kostet und was oder wer deine Reserven schnell aufbraucht, hast du auch die Möglichkeit zu reagieren.

Im zweiten Schritt ist es wichtig, auf deine emotionalen Reaktionen zu achten.

Wenn du in bestimmten Situationen oder im Umgang mit bestimmten Menschen regelmäßig frustriert, wütend oder traurig bist, dann könnte das ein Hinweis darauf sein, dass diese deine Energien rauben.

Als dritten Schritt achte bitte einmal auf körperliche Signale und Anzeichen von Stress oder Erschöpfung, denn Kopfschmerzen, Schlafprobleme oder Magenbeschwerden könnten ebenfalls auf Energieräuber hinweisen.
So kann z.B. eine unausgewogene Ernährung mit zu viel Zucker und verarbeiteten Lebensmitteln zu einem größeren Energiemangel und zur Erschöpfung führen.

Zu viel und vor allen Dingen langanhaltender Stress führt häufig zu Kopfschmerzen und Motivationslosigkeit.
Oder auch toxische Beziehungen kosten uns eine Menge Energie, da wir nie entspannen können und uns immer in Habachtstellung befinden.

Dieser Energieverlust kann sich dann z.B. durch Schlafprobleme oder Magenschmerzen äußern.

 

Eliminiere Energieräuber dir zuliebe

 

Was kannst du nun tun, wenn du Energieräuber identifiziert hast?

 

Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit.
Es ist nicht immer leicht, bestimmte Personen gleich aus unserem Leben zu verbannen, den Arbeitsplatz zu wechseln oder einer langjährigen Freundin die Freundschaft zu kündigen (wenn sie sich als „Energieräuberin“ herausstellt).

Dies sind ziemlich große und heftige Veränderungen, die zwar sehr heilsam sein können, aber wenn ich von Energieräubern spreche, dann meine ich auch die „kleinen“.

Nach dem Motto „Kleinvieh macht auch Mist“ empfehle ich dir auch, mit diesen anzufangen und ihnen den Weg nach draußen zu zeigen – sie also Stück für Stück aus deinem Leben zu schubsen.
In der Regel sind dies Gewohnheiten, die sich eingeschlichen haben und uns nach und nach eher schwächen, anstatt uns zu stärken.

 

Was könnte das zum Beispiel sein?

 

  • Zu spät ins Bett gehen
  • Bis nach 22:00 Uhr auf den Computer-Bildschirm starren
  • Zu wenig Bewegung
  • Übermäßiger Kaffeekonsum
  • Aufschieben (Prokrastination in jeglicher Form)
  • Negative Selbstgespräche
  • Schlechte Schlafgewohnheiten
  • Ungesunde Ernährung
  • Tägliche Telefonate mit Personen, die viel Energie abziehen
  • Überforderung im Alltag
  • Soziale Isolation
  • Zu wenig Wasser trinken
  • Fehlende Struktur im Tagesablauf
  • Eine unrealistische und zu volle „to do-Liste“
  • Snoozen und den Wecker 10 x wegdrücken
  • Es ständig allen recht machen wollen
  • Keine Mittagspause – essen am Schreibtisch

 

Sicherlich fällt dir noch so einiges mehr ein, wenn du darüber nachdenkst.

 

Aber wie eliminieren wir nun diese Energieräuber?

 

Die wichtigste Regel lautet:
Nicht alle auf einmal, sondern Stück für Stück.

Laut Forschungsergebnissen dauert es mindestens 21-66 Tage, um eine alte Gewohnheit durch eine neue zu ersetzen.
Einfachere Gewohnheiten können natürlich schneller etabliert werden, während komplexere Verhaltensweisen deutlich länger dauern.

Konsistenz, Motivation und die Schaffung eines unterstützenden Umfelds sind ebenfalls entscheidend für den Erfolg.

Überprüfe daher zu Beginn und im Anschluss regelmäßig deine Prioritäten.Lege fest, was für dich auf der Dringlichkeitsskala ganz oben steht und unbedingt verändert, ersetzt oder gestrichen werden sollte und was vielleicht auch noch ein bisschen warten kann.
Diese Liste kannst du natürlich immer wieder anpassen, aber zumindest ist dir zum Start klar, wer von den vielen Energieräubern, die du identifiziert hast, als erster gehen „darf“ (soll!)
Wenn du dich entschieden hast, was du NICHT mehr möchtest, dann ziehe klare Grenzen und sage auch einfach mal „Nein“.

Ein „Nein“ zu einer schlechten Angewohnheit, ein „Nein“ zu einem bestimmten Ort, ein „Nein“ zu einer gewissen Person, ein „Nein“ zu einer energiefressenden Unternehmung.

Glaube mir – Das kann sich sehr gut anfühlen.

Denn wenn wir aufgehört haben, mit uns selbst zu diskutieren und es schaffen, konsequent zu bleiben, ist das der Selbstwert-Booster schlechthin.

Ganz wichtig hierbei:

Aus Bequemlichkeit oder aus der Angst der Ablehnung heraus, nichts zu tun, bringt dich langfristig nicht weiter.

Grenzen schützen deine Energie, sowie ein Gartenzaun um deinen schönen Rosengarten diesen schützen kann.

 

Ersetze energieraubende durch energiegebende Tätigkeiten

 

Leichter gesagt, als getan.
Aber mit ein paar kleinen Tricks geht es.

  • Wie bereits erwähnt, eliminiere deine Energieräuber bitte Stück für Stück und nicht alle auf einmal. Dein System ist sonst definitiv überfordert und die Erfolgsaussicht gering.
  • Verspreche dir selbst etwas und halte diese Vereinbarungen ein paar Wochen (oder länger) ein. Wenn du einen positiven Effekt erzielst, dann fällt es dir um so leichter, dieses Commitment weiterzuverfolgen.
  • Wenn es für dich leichter ist, dann arbeite gerne mit Belohnungssystem. Dies kann ganz unterschiedlich aussehen. Wichtig ist nur, dass es dich wirklich motiviert, bestimmte Dinge auch umzusetzen oder NICHT mehr zu machen, ohne dich zusätzlich zu belasten.
  • Bleib unbedingt dran und wenn sich ein neuer oder auch ein alter Energieräuber einschleicht, dann gehe die nötigen Schritte, um deine Energie bei dir zu behalten – Denn du brauchst sie für dich, aber auch für deine Familie, deinen Job und für deine Zukunftsträume.

 

 

Ein paar Worte zum Schluss

 

Sich selbst besser kennenzulernen und erfolgreich mit seinen eigenen Energien haushalten zu können, ist so wichtig, wenn wir unseren Alltag weiterhin mit Klarheit, Freude und innerer Stärke meistern wollen.

Als Mama von vier (zum Teil schon erwachsenen) Kindern kenne ich die Herausforderungen, die ein „vollgepackter“ Alltag mit sich bringen kann und die gleichzeitig in der Partnerschaft, mit Kindern oder mit Kolleg:innen auftauchen können.

Gerade in stürmischen Zeiten, ist es wichtig, für sich und die eigenen Bedürfnisse einzustehen und gut mit seinen eigenen Energien zu haushalten.
Sich selbst nicht aus den Augen zu verlieren und bewusst Energieräuber zu verbannen, ist essenziell, damit das mentale Immunsystem gestärkt wird und ein entspanntes Familienleben mit harmonischen Beziehungen möglich ist.

Genau aus diesem Grund habe ich mein Coaching-Programm „Mehr Harmonie & Lebensfreude, mehr ICH“ entwickelt.

Damit Konflikte und Streitereien nicht mehr so viel Raum einnehmen.
Damit du nicht mehr ständig gestresst und unzufrieden durch deinen Tag rennst.
Damit ein wertschätzendes Miteinander wieder möglich ist.

Durch die 3-monatige Betreuung…

  • bekommst du Klarheit für deine nächsten Schritte
  • entwickelst du Lösungen für deine ganz persönlichen Herausforderungen
  • lernst du Strategien kennen, damit du deinen Alltag besser meistern kannst
  • erhältst du neue Perspektiven und baust innere Stärke auf

 

Natürlich werden wir uns innerhalb der Zusammenarbeit auch deine Energieräuber ansehen – denn diese zu kennen, ist die Grundvoraussetzung für alles Weitere.

Wenn du mehr zu diesem ganzheitlichen Programm wissen möchtest, dann lese hier alle Infos dazu und melde dich jederzeit, wenn du das Gefühl hast, dass meine Unterstützung dir helfen könnte, deine Herausforderungen zu meistern.

https://coaching-ludwig.com/lifecoaching/

Ich freue mich auf dich und hoffe, dieser Artikel hilft dir dabei, deine Energieräuber zu finden und nach draußen zu befördern.

Herzliche Grüße

 

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